Archiv 2012

02.04. - 05.04. Osterferien 2012

Montag 02.04.2012 – Mittwoch 04.04.2012

Vor den Ferien wurde schon fleißig für Ostern gebastelt. Die Kinder wollten auch in den Ferien noch weiter basteln. Im Wechsel wurde dann in den ersten drei Tagen also gebastelt, gespielt und auf unserem Spielplatz getobt und geklettert. Dienstags kam schon zum Mittagessen eine Tagesmutter mit ihren Kindern zu unseren Aktivitäten dazu.

Ostern1 Ostern2 Ostern3


Donnerstag (Gründonnerstag) 05.04.2012

Heute fuhren eine weitere Tagesmutter, eine Mutter, sieben Kinder und ich mit zwei Autos nach Lorsch. Wir besuchten mal wieder das beliebte Freizeitgelände neben dem Vogelpark. Vom Fußballspielen, Gummitwisten, Seilspringen und der dort vorhandenen Seilbahn bekamen die Kinder nicht genug. Auch klettern war angesagt. Die zwei größeren Kinder kletterten sogar in den Wipfel eines sehr hohen Baumes hinauf. Für das leibliche Wohl hatten wir „Muttis“ auch vorgesorgt. Ein reichhaltiges Picknick lud zum Essen und Trinken ein. Zum Schluss kam noch der „Eismann“ und wir konnten den Kindern auch noch zu einem Nachtisch einladen.
Trotz niedriger Temperatur war es ein schöner, gelungener Tag und wir fuhren zufrieden nach Hause. Hier gab es noch für jedes Kind ein selbstgebasteltes, befülltes Ostergeschenk. Nach und nach wurden die Kinder abgeholt und wir konnten alle in die Osterferien gehen.

Seilbahn Lorsch
Die Seilbahn in Lorsch auf dem Freizeitgelände

Ostergeschenk
Ostergeschenk an alle Kinder


02.07. - 20.07. Sommerferien 2012

Da meine Betreuungskinder mittlerweile sehr gut Fahrrad fahren, beschlossenen mein Mann und ich mit den Kindern kleine Fahrradtouren mit Picknickpausen zu machen. Die erste Tour machten wir in der ersten Ferienwoche. Wir fuhren durch die Gärten an das andere Ende der Stadt zu einer anderen Tagesmutter. Sie war im Mai 2012 als Praktikantin während ihrer Ausbildung zur Tagesmutter bei uns. Zum Ende ihrer Praktikumszeit hatte sie uns in den Sommerferien für einen Tag eingeladen. Wir verbrachten viele Stunden bei ihr, ihrem Mann und ihren drei Söhnen mit Trampolin springen, Fußball und Dart spielen sowie einem reichhaltigen Mittagessen.

Trampolin

Unsere zweite Tour machten wir, mit Rucksäcken beladen, über den Biedensand. Auf dem Rückweg kehrten wir noch auf dem Minigolfplatz am Schwimmbad ein.

Biedensand

Da es ein heißer Sommer war verbrachten wir die meisten Tage im Freibad von Lampertheim. Hier hatten wir neben Abkühlung auch viel Spaß. Mit einem reichhaltigen, gesundem Picknick und verschiedenen Kartenspielen verweilten wir uns zusätzlich die Zeit im Schatten der alten, mächtigen Bäume.

Biedensandbaeder

Es gab auch Tage, an denen die Kinder keine Unternehmenslust hatten oder von den vorherigen aktiven Tagen ausgepowert waren. Dann blieben wir zu Hause und machten vor allem längere Brettspiele wie Monopoly und Phase 10 sowie andere Kartenspiele. Auch kochten wir gemeinsam oder die Kinder nähten, malten und bastelten. Gegen Ende der ersten Woche wollten die Mädels mit ihren genähten, gebastelten und gemalten Sachen einen Straßenflohmarkt veranstalten. Sie saßen gute drei Stunden auf einer Decke vor unserem Haus, wohl versorgt mit Getränken und „Knabbereien“ und nahmen ganz stolz auch etwas Geld ein.

Am letzten Ferienbetreuungstag machten wir noch einen Ausflug zum Karlstern und als Abschluss gab es noch ein großes Eis bei Oberfeld.

Oberfeld Eis


15.10. - 26.10. Herbstferien 2012

In den Herbstferien waren drei Tageskinder zur Betreuung bei mir. Die Tage begannen um 10:00 Uhr und endeten meist um 18:00 Uhr. Im Vorfeld hatte ich mit den Kindern verschiedene Programmpunkte für die Gestaltung unserer gemeinsamen Herbstferien besprochen und notiert. Ihre Wünsche waren: Fahrradtour, Hallenbad, Besuch der Muschelbank am Rhein, ein Lager auf dem Biedensand bauen, Minigolfspielen und natürlich Spielplatzbesuche im weiteren Umfeld. Die Tage begannen meistens mit Malen, Basteln, Längere Brett- oder Kartenspielen und Legobauen bei mir zuhause. An einigen Tagen kochten wir gemeinsam unser Mittagessen. Nach dem Essen packte ich die Rucksäcke mit Getränken, Essen sowie manchmal mit Spielsachen oder Werkzeug je nach unserem nachmittäglichen Ausflugsziel. Die meisten Nachmittage verbrachten wir im Freien. In der zweiten Ferienwoche wurden, wegen schlechterem Wetter, auch ein Hallenbadbesuch und ein Kinotag in der Zentscheune in Lampertheim mit eingeplant. Da die Kinder auch dieses Jahr einen eigenen Adventskalender basteln werden, war es mein Wunsch mit dem Grundgerüst des Kalenders schon in den Herbstferien anzufangen. Mein Wunsch wurde angenommen und die drei Herbstferientageskinder bastelten noch in der 2. Ferienwoche ihr Grundgerüst mit Klopapierrollen (Eine Bastelanleitung mit neuen Motiven wird wieder als PDF-Datei gibt es hier auf der Homepage). Unser Hauptprogramm aber war wie auch in den letzten Herbstferien der „Lagerbau“ auf dem Biedensand mit einem ausgiebigen Picknick. Im Folgenden beschreibe ich 3 Tage von unserem „Tun“ auf dem Biedensand:

Mittwoch 17.10

Mit dem Fahrrad und Rucksackverpflegung machten meine drei Tageskinder und ich eine kleine Fahrradtour auf den nahegelegenen Biedensand. Dort besuchten wir unsere alte „Lagerstelle“ vom letzten Herbst. Leider stand sie unter Wasser. Wir beschlossen ein neues Lager zu bauen und suchten einen geeigneten, trockenen Platz. Nach einer Stärkung aus unseren Rucksäcken sammelten wir aus unserem Umfeld erst mal „Bruchholz“. Wir errichteten mit langen, dickeren Ästen und dünneren Stämmen zwischen drei Bäumen erst mal das Grundgerüst (Breite ca. 2,00 m Tiefe ca. 4,00 m und Höhe zwischen 1,60 m und 2,00 m) – wesentlich größer und rechteckig als letztes Jahr unser „Tipi - Lager“. Während sich die zwei Mädels (7 und 10 Jahre) um die Errichtung der „Außenwände“, mit langen senkrechten Stöcken, kümmerten, baute ich mit dem Jungen (13 Jahre),mit langen Ästen und dünnen Stämmen, das Grundgerüst für unser „Lagerdach“. Langsam wurde es dunkel und wir traten nach ca. 3 Stunden den Heimweg an. Leider hatten wir bei einem Fahrrad einen „Plattfuß“ und wir mussten laufen. Trotzdem waren wir glücklich und freuten uns auf den morgigen Tag, den wir einstimmig wieder auf dem Biedensand verbringen wollten.

Lager
Unser Lager: Vorne rechts der Eingang und links der Vorplatz mit den Sitzstämmen.

Donnerstag 18.10

2.Tag auf dem Biedensand an unserem „Lager“. Wir hatten Verpflegung, Werkzeug, Schnur und ein 7 –jähriges Nachbarsmädchen zur Verstärkung heute dabei. Leider hatten heute zwei Fahrräder einen „Plattfuß“. Wir fuhren mit dem Auto bis zum Parkplatz am Altrhein und liefen beladen ca. 1000 m bis zum „Lager“. Auch heute musste erst nach „Baumaterial“ gesucht werden. Wir schleppten und zerrten mit einem Seil Zweige, Äste und dünne Stamme zu unserem Lagerplatz. Auch fanden wir zwei dicke, kurze aber schwere Baumstämme, welche sich als Sitzgelegenheit eignen sollten und rollten diese mühselig zu unserem Vorplatz. Wir verstärkten durch Quer und Diagonalverflechtung die „Seitenwände“ und das „Dach“ mit dünneren Stöcken und größere Öffnungen wurden mit laubbehängten Zweigen abgedeckt. Nach einem Picknick säuberten wir mit unseren neuen „Besen“, verzweigte Äste, das Lager und bildeten einen Vorplatz. Auf ihn rollten wir die dicken, kurzen, schwere Stämme und zerrten zwei mitteldicke lange Stämme als Sitzplatz für morgen noch dazu. Es hat sich Besuch für Freitag angesagt – wir freuen uns.

Lager
Unser Lagervorplatz mit Sitzgelegenheiten und Blick zur Schafwiese auf dem Biedensand. Zwischen den zwei Bäumen befindet sich der Eingang.

Freitag 19.10

Meine drei Tageskinder und ich trafen uns auf dem Biedensand – Parkplatz mit zwei weiteren Muttis und ihren Kindern (das Nachbarsmädchen von gestern und drei Jungs von 5 bis 10 Jahren).Außer unserem Proviant schleppten wir heute noch Bälle, Werkzeug, Schnur und Gummi zu unserem „Lager“ mit. Unsere Gäste waren überrascht über die Größe unseres Bauwerkes und waren hell begeistert am weiteren Bauen mithelfen zu dürfen. Nach einem reichhaltigen Picknick, auch die Muttis hatten Essbares mitgebracht, spielten die Kinder auf der großen Schafwiese Ball. Wer mochte durfte sich unter meiner Anleitung eine Angel, eine Zwille aus Y-Stöcken mit Gummiband, einen Traumfänger aus Holz, Schnur, Blättern und Blumen sowie ein Floß herstellen. Natürlich wollten alle diese Dinge bauen und auf unserem Vorplatz wurde eifrig geschnitzt, gesägt und geknotet. Ich selbst bastelte aus Zweigen und Schnur geschmückt mit Blumen, Gräsern und Muscheln einen Bilderrahmen und hängte diesen neben unserem Lager an einen Ast. Jedes Kind durfte sich hinter den Rahmen stellen und wurde fotografiert. Leider ging auch dieser Tag zu Ende und wir verabredeten uns für Montagnachmittag im Hallenschwimmbad und anschließend zum Parcour laufen und Picknicken auf dem Oberlachspielplatz.

Lager
Unser „Lager“ Zwischen den Bäumen der Eingang mit Blick zum Altrhein (hier mit Hochwasser).

Fazit:
Die Kinder und ich hatten eine schöne und ausgefüllte Herbstferienzeit. Leider waren die Ferien mal wieder zu kurz um alle die im Vorfeld aufgestellten Programmwünsche zu erfüllen. Aber es gibt ja nächstes Jahr auch wieder Ferien und alte sowie neue Wünsche können geplant und vielleicht ausgeführt werden.

Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Ferien.
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